Das Programm Winter 2025/2026

Der sagenumwobene irische Riese kehrt seit schon 15 Jahren zurück – seit 2010 ist die mittlerweile 8-köpfige Band unterwegs in Sachen Irish Folk, Folk-Rock, Indie, Bluegrass und anderen verwandten Schauplätzen der Folk-Szene. Gespielt wird, was den McCoolies gefällt. Abwechslung und Kombination von ruhigen Songs oder zeitlosen irischen Balladen mit abgedrehten Tanzstücken machen die Mc Cool`s – Auftritte immer wieder spannend.

Die Bandmitglieder sind sich alle „irgendwie“ - und das zum Teil schon vor über 25 Jahren - am Rheinberger Amplonius-Gymnasium über den Weg gelaufen und haben dort immer noch ihre Homebase gefunden. McCool`s Return sind Meike Tornberg und Tabea Dressler (Gesang), Robert Leger (Gesang und Bodhran), Jochen Kirstein (Akkordeon und Keyboard), Markus Roos (Geige), Lukas Aster (Cello), Ludger Möllengraf (Gitarre und Bass) und Uli Mader (Gitarre, Irish Bouzouki).

Lothar Mittag schreibt, wie er sagt, solange er denken kann – mal mehr, mal weniger seit 2015 allerdings sehr intensiv!

Menschen große und kleine, das Leben und das was es so hergibt, und die Liebe, so verrückt wie sie ist, - sind seine Themen. Lothar Mittag sagt über seine Arbeit: Schreiben zu dürfen ist ein Geschenk – Bilder und Geschichten entwerfen zu können, die in den Köpfen schon da, wieder hervorgeholt oder ganz neu entstehen, ist eine Gnade. Mittlerweile gibt es das dritte Bühnenprogramm und in Fleckby kommt nun das vierte hinzu: „Manchmal Vielleicht“ ist die Adaption einer szenischen Präsentation die in der Coronazeit entstanden und 2022 unter dem Titel „Liebe Leben Leichtigkeit“ in der „Alten Molkerei“ in Bocholt gezeigt wurde.

Begleitet wird der musikalische Teil dabei von verbindenden und hinführenden Texten: eine lyrisch-musikalische Reise durch und in die Phantasie.


zur Person: Lothar Mittag 70 J.

Studium d. Germanistik/ Kunstpädagogik und Erziehungswissenschaft. Langjährige Tätigkeit im Schuldienst in Duisburg und viele Jahre direkt gewählter Bürgermeister in seiner Heimatstadt im Westmünsterland.
Seit 2015 sehr unterschiedliche Aktivitäten - in der Hauptsache schreiben, schreiben, schreiben. 2019 erste Veröffentlichung:
Sommertag * Puntillo Verlag Düsseldorf * ISBN 978-3-9814074-4-0 * 14,- € Weitere Veröffentlichungen in Vorbereitung: Schön... Erzählende Lyrik (Bd. 2) Herbst 2024 und Lyrik – Letter 1019 – 2023 historisch lyrischer Abriss einer bewegten Zeit. Seit 2019 Vertonung eigener Texte.

Einer der letzten traditionellen Liedermacher

Frank Breburda versteht es auf eine eindrucksvolle Art und Weise Erlebnisse und Eindrücke in kraftvolle Worte und einfühlsame Melodien zu fassen.
Seine Lieder bewegen und berühren gleichermaßen. Sie erzählen vom Rückblick, vom Neubeginn und Loslassen sowie von Wegen durch die Höhen und Tiefen des Lebens.
Am Ende seiner Balladen und Lieder zeigt sich stets ein "Dennoch". Dass sich trotz widriger Umstände immer wieder der Blick für das Gute, Schöne und Lebenswerte eröffnen kann.
Sein Vortrag ist klar, authentisch und ungekünstelt. Die facettenreichen Lieder, die alle aus eigener Feder stammen sind beseelt, spürbar persönlich und besitzen poetisch-lyrische Ausdruckskraft.
Den Balladen, die Frank Breburda zu einer technisch versierten Gitarren-begleitung vorträgt, stellt er sinnhafte Einlassungen über das Leben voran.
So sind die Lieder für den Hörer nachvollziehbarer und die Wirkung der anspruchsvollen Texte wird noch vertieft.
Man spürt, dass die Texte gelebt und aus einem bewegenden Leben gegriffen sind. Einem Leben nicht nur als viel gereister Künstler, sondern auch als aufmerksamer Beobachter.
Die Gäste werden einen beachtenswerten und tiefgründig-musikalischen Abend erleben.

Besuchen Sie Frank Breburda gerne auch auf seiner Website mit vielen Informationen und Hörbeispielen seiner Werke unter www.frank-breburda.de

Thomas Hesse liest und erzählt, wie man einen verdammt guten Krimi schreibt. Enthalten ist auch eine Szene am Handlungsort Kulturwiese im Zusammenhang mit den Marienthaler Abenden.

Mit „Der Wolfshund“ setzt das Weseler/Xantener Autorenduo Thomas Hesse / Renate Wirth seine Buchreihe fort, deren Markenzeichen stets Tier-Titel sind. Diesmal machen die Kommissare um Chefin Karin Krafft auch einen Besuch in Marienthal. Bei der beliebten Veranstaltungsreihe auf der Kulturwiese tauchen die Ermittler plötzlich auf. Sie sind Verdächtigen in einem Mordfall auf der Spur und müssen sich im entstehenden Tumult einer Verfolgung durchkämpfen. Das sofort beim Publikum naturgemäß für Aufsehen - und ist für die Autoren die Möglichkeit, lokale und regionale Nähe mit Handlungsspannung zu kombinieren. Wie das funktioniert erzählt Autor Thomas Hesse bei einer Lesung aus dem "Wolfshund", und natürlich hat er spannende und humorvolle Stellen aus dem neuesten Krimi ausgesucht.


Am Mittwoch, 10. Dezember, ist um 19.30 Uhr im Kultur-Stall mitten im Dorf Gelegenheit, in direkter Tatortnähe zu hören, wie sich die neue Krimi-Geschichte entwickelt. Dabei wird nicht nur der neue Titel vorgestellt, sondern auch über das Schreiben eines Buches berichtet – und welche neuen Entwicklungen dabei zu berichten sind. Natürlich geht es auch um die Art des Zusammenschreibens von zwei Autoren, was eine besondere Aufgabe darstellt.

Was passiert? Die Ermittler beschäftigen sich diesmal mit falschen Fuffzigern im malerischen Krudenburg an der Lippe. Ein Mann wird ermordet in seinem Pool, und Karin Kraffts und ihre Leute versuchen sich, durch die Geheimnisse der Dorfbewohner durchzuarbeiten. Spannung ist da keine Frage, ein überraschender Schluss, der ganz am Ende die Aufklärung bringt gehört dazu ebenso wie viel Heimatgefühl und das Nachdenken über niederrheinische Lebensart und ihre Besonderheiten.

Wie immer bei Winkels werden sämtliche Gedichte auswendig ‚performt‘. Das lässt ihm die Freiheit, sich ganz auf die sprachliche und mitunter auch theatrale Gestaltung zu konzentrieren. So wird das Publikum in den Bann geschlagen und erlebt Lyrik-Genuss pur. Und wenn z. B. Anekdotisches aus dem schulischen Alltag eingestreut wird oder wenn es um die verdeckte kannibalistische Dimension im ‚Ribbeck‘ geht, ist der Weg zur Stand-up Comedy nicht weit. Der Künstler profitiert hier von seiner Vorerfahrung als Theaterschaffender im schulischen Kontext. Bis zum Juli 25 hat er übrigens noch am Gymnasium Remigianum unterrichtet.

Es geht los mit balladenartigen Texten, darunter Bekanntes wie der „Ribbeck auf Ribbeck“, „John Meynard“, „Nis Randers“ oder „Der Knabe im Moor“. Bei den Gedichten zu Tieren darf natürlich Rilkes „Der Panther“ nicht fehlen, ebenso wenig die Lyrik des Romantikers Eichendorff, wenn es um das Motiv der Nacht geht. Es geht zurück bis in die Epoche des Barock und die ironisch-kritischen Gedichte eines H. Heine haben es Winkels besonders angetan. Auch Sprachspielerisches und sogar Niederländisches ist dabei.

Zwischendurch greift Winkels auch einmal zur Gitarre, um an thematisch passender Stelle seine Lyrik-Rezitationen zu ergänzen. Schließlich geht es bei Liedtexten ja auch um Gedichte.

Musikalische Lesung „Sindbad, der Seefahrer – zwei seiner sieben Reisen“ aus 1001 Nacht (ab 12 J.)

Im Orient liegt die Wiege der Märchen aus 1001 Nacht.
Lassen Sie sich von Schauspieler Hajo Mans und Musikerin Nicole Schillings mitnehmen auf eine spannende Reise in die Welt von Sindbad, dem Seefahrer, der hier die unglaublichsten Abenteuer bestehen musste. Zwei seiner insgesamt sieben Reisen werden die Beiden Ihnen in dieser musikalischen Lesung vorstellen, die Sie gleichermaßen berühren und unterhalten werden. Denn neben den spannenden Abenteuern, die Sindbad bestehen muss, lernt er auch viel über sein Leben und über die wahren Werte, die es zu entdecken und zu bewahren gilt. Musikerin Nicole Schillings begleitet diese Lesung auf der Handpan und auf der Flöte.

Andrew Cadie - auch bekannt als die eine Hälfte des preisgekrönten Duos „Broom Bezzums“ - ist ein Sänger, Multiinstrumentalist, Songwriter und Produzent, der an der Schnittstelle zwischen der traditionellen Folkmusik seiner Heimat Northumberland und den Klängen des goldenen Vinylzeitalters angesiedelt ist. Sein Songwriting und Vortragsstil sind stark von den traditionellen Arbeitsliedern, Fiddle- und Pipe-Tunes seiner englischen Heimat sowie dem American Folk beeinflusst. Aber auch Elemente der Soul- und Rock- Musik gehören zu den Zutaten von Andrew Cadie’s Musik.

Nicht zuletzt durch seine langjährige Erfahrung als Straßenmusiker haben sich all diese Stilelemente zu einer unverwechselbaren und sehr persönlichen Mischung vereint. Bei seinen Solo-Auftritten überzeugt Andrew durch hohe Musikalität, beeindruckende Bühnenpräsenz und erfrischenden englischen Humor – Entertainment im allerbesten Sinne! www.andrewcadie.de

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Drei Königssöhne machen sich nacheinander auf die Suche nach dem goldenen Vogel, der im Garten des Vaters goldene Äpfel stibitzt. Bald gesellt sich ihnen im Frühlingswald ein Fuchs. Geh in das einfache Wirtshaus und nicht in das hell erleuchtete! mahnt der Fuchs den Ältesten, den Zweiten und schließlich den Jüngsten. Doch die beiden älteren Brüder hören nicht auf ihn. Sie leben im lustigen Wirtshaus in Saus und Braus und vergessen den goldenen Vogel, ihren Vater und alle guten Lehren...

Nur der jüngste Königssohn kehrt in das einfache Wirtshaus ein! Fortan ist ihm der Fuchs ein treuer Begleiter. Auch wenn der Jüngling nun alle weiteren Ratschläge schlimm ergehen! Leg dem Pferd den einfachen Sattel von Leder auf und ja nicht den goldenen! Erlaube nicht, das die schöne Königstochter von ihren Eltern Abschied nimmt! Setzte dich an keinen Brunnenrand! Der Fuchs hilft dem jüngsten Königssohn immer wieder aus der Patsche und läßt ihn auf seinen Schwanz aufsitzen.

Und fort gings über Stock und Stein, daß die Haare im Winde pfiffen. Bis er die Königstochter vom goldenen Schlosse, das goldene Pferd und den goldenen Vogel gewonnen hat. Und selbst als seine beiden Brüder ihn in einen Brunnen werfen... verläßt der treue Fuchs den jüngsten Königssohn nicht. So treu kann eigentlich nur unsere innere Stimme sein.

Erzählt von Friedrich Raad im leichtgekürzten Originaltext der Brüder Grimm Spieldauer 50 Minuten

Johann Wolfgang von Goethe Faust Der Tragödie Erster Teil

Johann Wolfgang von Goethe – Faust. Der Tragödie erster Teil Der frustrierte Intellektuelle Faust empfindet tiefe innere Leere. Die Erinnerung an seine gläubige Kindheit bewahrt ihn vor dem Freitod, doch mit kühlem Verstand ergreift er die Gelegenheit zum Pakt mit dem Teufel. Mephisto will ihm alle irdischen Wünsche erfüllen; dafür soll Faust ihm nach dem Tod dienen, da ihn sein Seelenheil nicht kümmert.

In der Hexenküche wird aus dem alten Gelehrten ein junger Mann. Faust verliebt sich in Gretchen, erlebt Liebe, Leidenschaft und Schuld: er verführt sie, schwängert sie und lässt sie zurück. Gretchens Mutter stirbt an einer Überdosis, ihr Bruder fällt im Duell durch Fausts Hand. Faust flieht und lässt sich von Mephisto auf der Walpurgisnacht zerstreuen.

Als er zurückkehrt, findet er Gretchen geächtet und verzweifelt: Sie hat ihr Kind ertränkt und erwartet im Kerker die Hinrichtung. Faust will sie retten, doch Gretchen verweigert sich – kein teuflisches Heil für ein schuldbeladenes Leben.

Das Ganze darf mit einem Augenzwinkern betrachtet werden: Faust ist kein Heiliger. Wir zollen ihm Respekt, indem wir ihn als Menschen sehen – suchend, zweifelnd, egoistisch, zynisch, und doch nach Wahrheit und Herz verbunden. Zwei Seelen wohnen, ach, in jeder Brust: Licht und Schatten, Vernunft und Gefühl. Darin liegt die Spannung, das Menschliche, die Herausforderung.

Neben dem Schattenspiel und der Diaprojektion gibt es in unserer Aufführung noch eine dritte Ebene: das komödintische Schauspiel: Mephisto agiert im Dialog mit der Schattenfigur Faust vor der Bühne.. Inszenierung und Sprecher: Friedrich Raad Bühnenbilder und Figuren: Dirk Pattberg

"Kein Problem am Niederrhein"

mit Thomas Hunsmann (Musik und Piano), Christian Behrens (Texte und Bilder), optional: Karin Jochums (Cello) und Volker Kuinke (Flöten)

"Das größte Problem ist, nur die Probleme zu sehen." - dieser Leitsatz des neuen Programms der "Kleinen Welten" macht es zu einem Feuerwerk der Fröhlichkeit, einem Mutmach- und Sorgenvertreib-Abend voller Hoffnung und Schönheit in Wort, Bild und Musik.

Ob Ditz Kempken und Erwin Kokoschinski versuchen, die Welt zu retten und alle Probleme im niederrheinischen Nebel zu Nichts werden zu lassen, ob Alfons aus Alpen mit Alma aus Aldekerk, Bruno aus Brünen und Berta aus Bedburg das niederrheinische Liebes-ABC beginnen oder ob die „Weißnixe“ gemeinsam mit dem „Schwarzpecht“ eine „Farbel“ verfasst - das Lachen ist und bleibt in den „Kleinen Welten“ auch dann das beste Rezept, wenn die große Welt manchmal zum Heulen ist.

Zwischen all den herrlich heiteren Tönen schweben jedoch - wie immer in den „Kleinen Welten“ - ein Hauch Melancholie, eine Prise Poesie und ein wenig hoffnungsvolle Romantik…

Besonders in den wunderschönen Liedern und facettenreichen Kompositionen von Thomas Hunsmann entsteht (optional: im Zusammenspiel mit Karin Jochums am Cello und Volker Kuinke an den Flöten) eine einzigartige Stimmung, die der auf lilalen Liedberger Lilienfeldern lustige Liebeslieder lallende Lüllinger Lilefant in Christian Behrens’ Texten elegant wieder kippen lässt…

Dieser Wechsel von Fröhlichkeit und Poesie, Tiefsinn und Unsinn, Dissonanz und Harmonie lassen die „Kleinen Welten“ jenseits jedes gültigen Genres zu einem Kleinod der Kleinkunst werden. Ein Feier-Abend für Hirn, Herz und Seele…

"Die niederrheinische Poesie lebt.“ - Hanns Dieter Hüsch über Christian Behrens und Thomas Hunsmann


Einige der starken Partner mit denen wir zusammenarbeiten:

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